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Verleihung des Hieronymus-Preises des BDÜ

Jedes Jahr zeichnet der BDÜ mit seinem Hieronymus-Preis beispielhaftes Handeln im Bereich der mehrsprachigen Kommunikation aus. In diesem Jahr fand die Verleihung am 29. September im Erfurter Augustinerkloster statt. Die Auszeichnung erhielt der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien.

Ein würdiger, unter dem Dach der UN tätiger Preisträger. Würdig umso mehr, wenn man sich die Begründung der Vereinten Nationen vom Mai dieses Jahres vor Augen führt, den 30. September offiziell zum „International Translation Day“ zu erklären: Professionelle Übersetzer, Dolmetscher und Terminologen tragen in einer global vernetzten Welt entscheidend zur Verständigung zwischen den Nationen und zum Weltfrieden bei.

Die Jury zu ihrer Entscheidung: „Mit dem Preis würdigt der BDÜ nicht nur die Organisation und deren Arbeit, sondern auch die Tätigkeit der Sprachexperten, die in den vergangenen Jahren Unglaubliches geleistet haben. Die Übersetzer und Dolmetscher arbeiteten unter anderem in neuen Gebieten des Völkerrechts, der Medizin und Forensik, an militärischen Dokumenten, den historischen Hintergründen der ethnischen Konflikte und erschütternden Zeugenaussagen.“

Nominiert für seine vorbildliche Zusammenarbeit mit Übersetzern und Dolmetschern wurde der Preisträger aus den Reihen des hauseigenen Sprachendienstes, der Conference and Language Services Section. Deren Leiterin Maja Ruži? berichtete denn auch in leidenschaftlichen Worten von der oft sehr belastenden und hoch verantwortungsvollen, aber im Wissen darum, dass die Opfer Gerechtigkeit erfahren, letztlich sehr erfüllenden Arbeit der letzten 24 Jahre. Umso mehr freute sie sich auch im Namen ihrer Kolleginnen und Kollegen über die verdiente Anerkennung durch die Auszeichnung.

Der BDÜ Landesverband Thüringen hatte zum Hieronymustag ein spannendes Programm rund um das Übersetzen und Dolmetschen organisiert. Der Preisverleihung folgte – passend zum Lutherjahr – ein hochinteressanter Vortrag des renommierten Bibelexperten Professor Dr. Christoph Kähler zu den Herausforderungen eines translatorischen Mammutprojekts, in dessen Rahmen 70 Bibelwissenschaftler mehr als fünf Jahre lang mit der Überarbeitung der berühmten Lutherbibel beschäftigt waren.

Quelle: BDÜ e.V.


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